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15. Juni - Projektstart 'So bunt ist unsere Schule'

Frau Schwarz bereichtet für uns:

"Im Juni 2016 begann nun das lange vorbereitete Gemeinschaftsprojekt mit der Karl-Friedrich-Friesen-Grundschule „So bunt ist unsere Schule“. Bereits 2015 wurde es erfolgreich im Rahmen des Netzwerks für Familie und Nachbarschaft durchgeführt.

Diesmal wird es bis Ende 2017 laufen. Das Ziel bleibt, durch unvorein-genommene Begegnungen von Kindern mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund und das Zusammentreffen unterschiedlicher Generationen vorhandene Vorbehalte abzubauen und Interesse an anderen Kulturen zu wecken. Wir möchten mit dem Projekt außerdem Verschiedenheit und Gemeinsamkeit visualisieren und zeigen, wie bunt und interessant der Schulalltag und wie vielfältig die Nachbarschaft im Quartier Mehrower Allee ist.

Der Start am 15. Juni war aufregend für beide Seiten. Die 21 Kinder der Willkommensklassen waren gespannt, was auf sie zukommt, aber wir natürlich auch. Außer mir stand mit Frau Günther aus der Ukraine, Frau Tran aus Vietnam und Frau Betancor aus Spanien schon eine bunte Truppe vor den Kindern. So war der Anfang für alle interessant, als wir anhand einer Karte herausfanden, woherjeder/jede kommt. Damit war die erste Fremdheit schnell verschwunden und die Kommunikation lief unkompliziert.Obwohl unser Weg zum Tierhof Marzahn immer nasser wurde, ist die gute Stimmung nicht verflogen. Neugierig und mit großem Interesse schauten sich die Kinder alles an, streichelten die Kaninchen undKüken - ich hatte, ehrlich gesagt, wegen des Temperaments der Kinder ein wenig Angst um sie - und staunten nicht schlecht über die Exoten - Rennmäuse, Bartagamen, Axolotl, kleine Schlangen etc., die uns gezeigt wurden.Auch am zweiten Termin eine Woche später kam es nass von oben. An diesem Tag war das Wasserallerdings so richtig passend, denn alles drehte sich genau um dieses Thema.

Frau Betancor suchte zu Beginn mit Hilfe kleiner Bilder gemeinsam mit den Kindern Antworten auf Fragen, wie: wo auf der Welt gibt es Wasser, woher kommt das Wasser, in welcher Form tritt es auf, wozu brauchen wir Wasser, wer braucht es noch, wer lebt im, am, auf dem Wasser, usw. Später im Garten der Begegnung waren alle nicht darauf vorbereitet, eine solche Vielzahl winzigster Lebewesen, die den kleinen Tümpel dort bevölkern, zu sehen. Iljana, eine Studentin der Alice-Salomon-Hochschule, hattedas Projekt Wasser-Welten vorbereitet und verblüffte alle mit den einfachen Möglichkeiten, diese kleinen Lebewesen auch sichtbar zu machen.

Die Kinder waren aufgeregt und sehr interessiert undfür alle war es eine unerwartete Begegnung mit der Natur hier im Quartier Mehrower Allee. Das nächste Mal schauen wir auf den Kiez von oben – wieder eine andere interessante Perspektive, die die Kinder, die ja noch nicht lange in Deutschland leben, kennen lernen werden.

Auch die Begegnungen mit den Bewohnerinnen aus der Nachbarschaft werden für neue Erfahrungenfür beide Seiten sorgen. Darauf freuen wir uns sehr."

Text und Foto: Sabine Schwarz