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Aldi - Mutter aller Discounter

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Der gewerkschaftliche KIEZ-Treff in der Mehrower Allee hatte in Anwesenheit des erfahrenen Gewerkschafters Manfred Birkhahn zum Filmabend mit anschließender Diskussion geladen.

In diesem Film wurde die Durchsetzung einzelner Strategien der Führungsetage des ALDI-Konzerns zur Arbeitnehmerreglementierung anschaulich in der Praxis an verschiedenen Beispielen dokumentiert.

Zu erwähnen sind die zwielichtigen Taktiken, um kritische und unliebsame Mitarbeiter, die u.a. in den bestehenden Betriebsräten aktiv sind, kalt zu stellen.

Bisher haben sich die Brüder Albrecht stets vor der Öffentlichkeit versteckt. Es gibt keine öffentlichen Äußerungen, Stellungnahmen zum ALDI-Konzern. In seinem Film versucht Rasmus Gerlach erstmals Licht ins Dunkel zu bringen. Der Filmemacher begleitete Gewerkschaftsjournalisten bei ihrer Recherchearbeit zur Situation der Aldi-Belegschaft. Erste Nachforschungen des Teams ergaben, dass Aldi-Süd die Wahl von Betriebsräten behindert. Aldi-Nord soll massiven Druck auf gewerkschaftlich organisierte Mitarbeiter ausüben und kritische Angestellte mit gezielten Testkäufen mundtot machen. Ständige Mehrarbeit ist an der Tagesordnung.

Es ist allerdings auch wieder bezeichnend, dass dieser Film zu sehr später Stunde in einem der dritten Programme gezeigt wurde. Ein breites Publikum war wohl nicht erwünscht.

In der Gesprächsrunde nach dem Ende des Films wurde die Darstellung der Probleme gelobt.

Die raffinierten Machenschaften der Konzernspitze in ihrer Vielzahl hatten die meisten Besucher des Filmabends nicht in dieser Klarheit gesehen.

Text: Gewerkschaftlicher Kieztreff
Bild: Quartiersmanagement