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Betriebskostenabrechnung – transparent und nachvollziehbar!

Zu diesem Thema hatte das Verbraucher-Info-Netz Experten im Rahmen der Vortragsreihe für mündige VerbraucherInnen am Mittwoch, dem 25.04.12, ins Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte eingeladen. Herr Gast vom Mieterverein bemerkte in seiner kurzen Einführung, dass Fragen zu den Betriebskosten ein Großteil seiner Beratungstätigkeit ausmachen. Und genau deshalb, es war der Wunsch betroffener BewohnerInnen, hatte das Verbraucher-Info-Netz unter Leitung von Renate Schilling diesen Informationsabend organisiert. Die Anwesenden hatten vieles auf dem Herzen: steigende Energiekosten und das Gefühl, keinen Überblick und keine Kontrolle über den eigenen Verbrauch zu haben, den Wohnungsunternehmen ausgeliefert zu sein. Betriebskostenabrechnungen sind eben viel zu kompliziert, weshalb oft widerspruchslos gezahlt oder aber professionelle Hilfe in Anspruch genommen wird. Denn jeder Mieter hat das Recht, Einsicht in die Grundlagen der Berechnung zu nehmen. 

Auch wenn es Unterschiede bei den Wohnungsunternehmen gibt, sind die Inhalte der Betriebskosten im Gesetz fixiert, erklärte Herr Gast. Nach dem neuen Energiegesetz wurden viele Wohnungen energetisch saniert, was ebenfalls zu Mieterhöhungen führte. Es gibt die Möglichkeit, einen Mieterbeirat zu gründen, doch generell gilt, es ist eine Sache zwischen Mieter und Vermieter als Vertragspartner. In diesen Zeiten ist die Wohnung eine Ware und richtet sich nach Angebot und Nachfrage.

Eine weitere Beratungsmöglichkeit zeigte Frau Herrmann von der Verbraucherzentrale auf. Sie kann z.B. den Ärger mit den neuen Thermostaten an ein Technik-Prüfverfahren der Stiftung Warentest weiterleiten. Schließlich tauschten die Anwesenden noch eigene Erfahrungen mit den jeweiligen Vermietern aus.

Unter www.berliner-mieterverein.de kann man sich im Internet informieren. Mieterverein und Verbraucherzentrale haben außerdem Sprechzeiten im Stadtteilzentrum. Anmeldung unter: 998 95 02.

Am 31.05.2012 wird um 16.00 Uhr im DRK Familiencafé DRehKreuz das Ganze noch einmal aus Sicht der Wohnungsunternehmen beleuchtet.


Text: Petra Urbaniak
Foto: Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte