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Montag, 25. September 2017 , 14:00 Uhr

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Dienstag, 17.11.2015

Ehrenamtsfest im Quartier Mehrower Allee

Um den  ehrenamtlich engagierten Bewohnerinnen und Bewohnern im Quartier Mehrower Allee zu danken, und dies am besten mit einem schönen Nachmittag, wurde am 13. November 2015 gemeinsam das "Ehrenamtsfest", begangen.

Die rund 30 geladenen ehrenamtlich Aktiven folgten der Einladung des Quartiersmanagements ins Seniorendomizil Vivre Ensemble und wurden hier herzlich begrüßt. Nachdem sich das Team des Quartiersmanagements, Raik Berger und Elena Westphal, bei allen in so vielen Bereichen engagierten Bewohnerinnen und Bewohnern bedankt hatte, zog das Kalliope-Team die Besucher/innen in ihren Bann. Bereits bei der Ouvertüre, der Eingangsmusik wurde schon mitgesungen und leicht geschunkelt. Die Texte waren vielen bekannt, ganz gleich, ob die "Holzauktion im Grunewald" oder der Schlager vom nahenden, ordentlich "angeschickerten" Schwiegersohn intoniert wurde, hier blieb kein Auge trocken.

In der folgenden Stunde wurden die Gäste in das alte Berlin entführt, in dem Heinrich Zille, gesprochen von Schauspieler Lusako Karonga, die Hauptrolle spielte. Durch seine Lebensgeschichte führte "mit Herz und Schnauze" Gisela M. Gulu, begleitet am Klavier von Armin Baptist, der schon mit Helga Hahnemann in ihren letzten Lebensjahren musikalisch zusammen gearbeitet hatte.

Die Zuhörer/innen erfuhren, wie es sich mit Heinrich Zille und seinem "Milljöh" tatsächlich verhielt, wo die bekannten Orte seiner Zeichnungen, aber auch seine eigenen Lebensstationen waren und wie der sozialkritische Maler mit dem plötzlichen Ruhm umging.

Sie wurden bei bekannten Gassenhauern an dem schon etwas nebeligen Novembertag entführt in die Welt der engen Hinterhöfe und Treppenhäuser, Berlin-Brandenburgische Sumpfgebiete ebenso wie in die Ruhmeshalle der Akademie der Künste, wo Zille seine späte Ehrung doch noch erhielt.

Im Nachgang wurden dann kleine Aufmerksamkeiten an die Gäste gereicht, wie T-Shirts, Magnetsticker und praktisch wie schicke, rote Umhängetaschen.

Text und Fotos: Kerstin Heinze