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Musik entdecken für Kleinkinder

Interkulturelles Picknick im Quartier

Dieser Sommernachmittag am 17.8.2016 im Garten der Begegnung, Ludwig-Renn-33B, hatte viele Farben. Weithin hörte man die Musik. Da waren sanfte Klänge, wie aus der Karibik mit schmeichelnden Mundharmonikasoli und arabische Rhythmen, die zum Tanz einluden, zu hören.

Gastgeberin war diesmal die Agrarbörse mit Roswitha Babig und ihren vielen Helferinnen und Helfern. Sie hatten sich eine bunte Mischung interessanter Angebote einfallen lassen. Mit den Nachbarinnen und Nachbarn aus dem Quartier- es waren einheimische Deutsche, Migrantinnen und Migranten aus der ehemaligen Sowjetunion sowie vietnamesische Bewohnerinnen und Bewohner - kamen Flüchtlingsfamilien und Geflüchtete aus den Unterkünften am Blumberger Damm und aus der Bitterfelder Straße zusammen.

Es waren Menschen aus Syrien und Afghanistan, die sich genauso wie die Besucher von nebenan über die Gelegenheit freuten, einen entspannten Nachmittag bei herrlichstem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen im Garten zu verbringen.

Die Besucher, groß und klein, staunten nicht schlecht über die exotischen Insekten, die ein Marzahner aus seinem privaten Fundus präsentierte. An einem Baumstamm saß wie erstarrt eine etwa handgroße Gottesanbeterin. Bei genauem Hinsehen entdeckte man ein „Wandelndes Blatt“ und ebenso ein Insekt, das mit seiner Musterung faktisch mit dem Baumstamm verschmolz. Gegenüber probierten sich Kinder, wie auch Erwachsene bei der „Hutmacherin“. Eine Künstlerin aus Mahlsdorf unterstützte, gemeinsam mit ihrem syrischen Künstlerkollegen die Versuche, sich eine Maske oder einen Hut zu basteln. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen und stolz liefen die neu "Behüteten" dann im Garten herum.

Es war rundherum ein gelungenes Fest. Zu essen gab es verschiedene „exotische“ Salate - Frisches und Süßes. Wer es wagte, konnte einen Zug aus der Wasserpfeife tun, deren aromatischer Duft in der Luft hing. Diese freundliche Atmosphäre - Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur sitzen nebeneinander und es gibt zaghafte Versuche miteinander ins Gespräch zu kommen - wird hier im Quartier schon lange gepflegt. Auch mit den neuen Bewohnerinnen und Bewohnern aus den Unterkünften für Geflüchtete wird diese Tradition fortgesetzt und durch die Projekte des Quartiersmanagements unterstützt werden.

Text und Fotos: Sabine Schwarz / QM Mehrower Allee / Weeber + Partner