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Ku'damm Geschichten

Vom Regen in die Gedächtniskirche

Stadtspaziergang in die City-West

Unser spätsommerlicher Spaziergang führte uns dieses Mal zum Kurfürstendamm, dem geschichtsträchtigen Boulevard der Berliner City West. Zunächst besuchten wir die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.

Obwohl einige unserer 23-köpfigen Gruppe sie schon früher besucht hatten, war die geschichtliche Ausstellung für alle von großem Interesse. Dabei wird nicht nur die Rolle des Gebäudes als Kirchenhaus beschrieben, sondern auch das Wirken ihrer engagierten Pfarrer von der Zeit des Hitlerregimes bis heute. Wolfgang Hambruch ergänzte die Geschichte des Boulevards. Aufmerksam erfuhren wir interessante Details über die Verwandlung eines Knüppeldamms, den der Kurfürst Joachim als Verbindungsweg zwischen Berliner Stadtschloss und seinem Jagdschloss im Grunewald anlegen ließ, zu einer wahren Prachtstraße, die erstmals 1685 als „Churfürstendamm“ in einer Karte eingezeichnet war. Dass die Straße zu einem Prachtboulevard werden konnte, verdanken wir keinem geringeren als Otto von Bismarck, der nach einem Besuch der Champs-Elysées in Paris den Ku’damm 1886 ausbauen ließ. Dieses Jahr feiert der Boulevard bereits sein 125 jähriges Bestehen.

Neben den typischen Sehenswürdigkeiten wies Wolfgang Hambruch aber auch auf weniger Bekanntes wie die Rechtsanwaltskanzlei, in der Frau Kühnast und Herr Gysi Tür an Tür ihr Büro haben, hin. An anderer Stelle zeigte er uns eine besonders schön rekonstruierte Fassade in der Fasanenallee oder führte uns durch eine ehemalige Ladenstraße, die auf Grund moderner Einkaufscenter um die Ecke ihren Standort schließen musste.

Gerade diese unbekannten Details machen die Spaziergänge mit Wolfgang Hambruch so einzigartig und wertvoll. Immer neue Bewohnerinnen und Bewohner werden dafür gewonnen. Wir sind gespannt, was es beim nächsten Mal zu erfahren gibt.

Text: Sabine Schwarz, Nachbarschaftshelferin
Foto: Olga Günther, Nachbarschaftshelferin