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Vietnamesisches Nachbarschaftstreffen

Ideen für 2011

– Ideen zur Bereicherung des Zusammenlebens im Quartier –

Auf Einladung von Frau Dao Tran, der vietnamesischen Nachbarschaftshelferin, trafen sich heute vietnamesische Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers, um über Vorhaben und Wünsche für das Zusammenleben im Quartier an der Mehrower Allee im Jahr 2011 zu beraten. Frau Tran engagiert sich entsprechend einer Vereinbarung mit dem Verein Reistrommel e.V. im Rahmen des Projekts Nachbarschaftsaktivierung mit den Nachbarschaftshelferinnen für ein besseres Miteinander im Gebiet.
Vietnamesischen Bewohnerinnen und Bewohner treffen sich gern mit ihren deutschen Nachbarn, am liebsten zur wärmeren Jahreszeit im „Garten der Begegnung“, aber viel wichtiger sind ihnen persönliche Kontakte. Die ausschließlich jungen Frauen wünschen sich besonders eine unkomplizierte und verlässliche Patenschaft mit Bewohnerinnen und Bewohnern, die sie ein bisschen im Alltag unterstützen sollen. Eine Omi oder ein Opi wäre prima. Aber so einfach sind die älteren Bewohnerinnen und Bewohner nicht zu organisieren, aber das Versprechen gilt, es weiter im Blick zu behalten. Eine erste Verabredung zum Kennenlernen gibt es schon.
Vehement sprachen die jungen Muttis davon, noch intensiver deutsch sprechen lernen zu wollen. Zwar besuchen alle einen Deutschkurs, aber die Anwendung der deutschen Sprache fällt schwer. So wurde ab Mai einmal wöchentlich eine Erzählstunde mit den Nachbarschaftshelferinnen vereinbart, und ehrgeizig, wie die jungen Frauen sind, sollten sie Erfolg haben. Die Idee ist, dazu auch Seniorinnen und Senioren einzuladen. Vielleicht entstehen ja so ganz nebenbei ein paar persönliche Kontakte, aus denen durchaus so etwas wie Patenschaften werden könnten.
Die zwei Stunden gingen schnell vorbei. Die kleinen Kinder spielten und malten, während ihre Muttis und der eine Vati, der anwesend war, sehr engagiert vielfältige Ideen für das Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln im Quartier entwickelten und konkrete Absprachen trafen.

Text: Sabine Schwarz, Nachbarschaftshelferin
Foto: Olga Günther, Nachbarschaftshelferin