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Vom Kiezrundgang: Ein Besuch in der Seniorenwohnanlage Alfred-Döblin-Straße

Auf dem Quartiersrundgang am 20.04.2015 wurde es eng in der Alfred-Döblin-Straße 18-20. Ca. 60 Anwohnerinnen und Anwohner aus dem Quartier Mehrower Allee waren gekommen, um sich die neu entstandene Wohnanlage für Senioren in den Wänden des ehemaligen Kitagebäudes anzuschauen, sich über Baufortschritt und Wohnmöglichkeiten zu informieren und sich auszutauschen. Am Quartiersbüro gestartet, gab es nur wenige Meter zu bewältigen, denn das Bauvorhaben liegt direkt gegenüber.

Wo einst kleine Kinderfüße tappten, sind seit mehreren Monaten die Baumaschinen am Werk, wurde fleißig entkernt, verkabelt, neu verputzt. Da in unmittelbarer Nähe Wohnhäuser liegen und das Gebäude sich am Ende der U-förmigen Anlage befindet, gaben die Baunebengeräusche teils auch Anlass zu Verstimmung. Zeitweilig wurde deswegen sogar ein Baustopp verhängt. Nun ist der Bau  kurz vor der endgültigen Fertigstellung, die ersten Mieter/innen sind eingezogen und „das Gröbste“ ist durchgestanden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, auch wenn hier und dort noch letzte Arbeiten von statten gehen. Das Seniorendomizil ist sozusagen ein Familienprojekt: Steffen Baese, Bauherr und Initiator, hat den Umbau zusammen mit seiner Lebenspartnerin geplant und durchgeführt und möchte auch im Hause gerne eine familiäre, nachbarschaftliche Atmosphäre einziehen lassen. Im obersten Geschoss wohnt bereits die 92jährige Großmutter, eigens aus dem Thüringer Raum übergesiedelt. Das Gros der bisherigen Mietklientel bilden jedoch „alt-eingesessene Marzahner/innen“.

Auch aus der Anwohnerschaft interessieren sich Vielse für die neue Wohnmöglichkeit, erfragen Preise, Raumgrößen, Wartezeit und Service. Insgesamt besteht das Haus aus 40 Wohneinheiten, davon sind zehn bislang vermietet. Längere Wartezeit gibt es daher vorerst nicht. Steffen Baese rät auch  dazu, sich frühzeitig zu informieren: „Gerade in der Anfangsphase bilden sich schnell Gruppen, wer später hinzu kommt, hat es daher manchmal auch schwerer.“ Und natürlich sind auch die begehrtesten Räumlichkeiten dann weg und es kommt eben doch zu Wartezeit.

Die Wohnungen können allein, mit Partner/in oder Freunden, z.B. als Wohngemeinschaft, genutzt werden. Geboten wird zusätzlich ein mobiler Notruftaster mit Gegensprechanlage, 24 Stunden Bereitschaftsdienst im Haus, die Möglichkeit der Nutzung von Gemeinschaftsräumen, sowie Pflegedienststation mit Beratungs- und Therapieräumen.  Auch die Organisation von Terminen und Sozialberatung wird angeboten. In Planung sind ein Garten, eine Vogelvoliere und natürlich Gemeinschaftsaktionen.

Der Investor verschweigt nicht, dass es auch einen negativen Pressebericht 7 Tage zuvor zum Bauprojekt gab. Denn wie zu erwarten,  ist im Endstadium einer Baustelle noch nicht alles besenrein und verläuft nach Plan. Jedoch erweckt es den Eindruck, der Investor und seine Partnerin sind persönlich engagiert und bestrebt, eine positive Atmosphäre zu gewährleisten und die verbleibenden Restmaßnahmen zeitnah und den Mietern gegenüber rücksichtsvoll fertigzustellen. So meint er, dass wer früh einzieht, wird sicherlich im Umfeld noch nicht alles perfekt vorfinden.

Andererseits sind die neuen Räume hell und großzügig geschnitten. Fahrstuhl und Notrufanlage funktionieren und das Personal wirkt engagiert und freundlich.

Am besten, man verschafft sich selbst einen Eindruck, ob die künftige Wohnform persönlich geeignet ist, und tritt mit den offenen Betreibern in Kontakt. Zudem besteht am 06.06.2015 die Möglichkeit, sich im Rahmen eines kleinen Sommerfests  von Konzept, Atmosphäre und Qualität des Hauses  selbst zu überzeugen. An diesem Tag und auch später sollen die Türen für die umliegenden Anwohner geöffnet werden, um einen Treffpunkt für die Nachbarschaft zu bilden. Zukünftig ist geplant, dass die Pflegestation sowie der spätere Wellnessbereich auch von Besuchern genutzt werden können.

Die freundliche Hausführung, die vielen Informationen und der abschließende Imbiss ließen die Besucher/innen dann auch so lange verweilen, dass der zweite Anlaufpunkt im Programm, der Garten der Begegnung, Ziel eines nächsten Kiezrundgangs werden wird.

Anfragen sind möglich unter:
Immobilienwirtschaft Steffen Baese, Tel: 030-53 21 48 54, Mobil: 0151/40083722, E-Mail: buero[at]steffenbaese[.]de  oder Sie schauen einfach mal persönlich in der Alfred-Döblin-Str. 18 – 20 vorbei.

Text und Fotos: Kerstin Heinze/QM Mehrower Allee/Weeber + Partner