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Vorschulkinder in der Gläsernen Molkerei

Die Kinder bestaunen die Kühe
Die Kinder bestaunen die Kühe
Dem Molkereifachmann über die Schultern schauen
Dem Molkereifachmann über die Schultern schauen

Seit Jahresanfang beschäftigen sich die Vorschulkinder der Kita „Sonnenschein“ in ihrem Projekt „Berufe vorstellen“ mit dem Leben auf dem Lande. Noch im Winter erzählte „Bäuerin“ Petra Seidenstricker, eine Seniorin aus der Nachbarschaft, wie das Leben früher auf dem Dorf war. Im Frühjahr besuchte sie mit den Kindern den Kleintierhof Marzahn und die Mühle. Der Höhepunkt zum Ende ihrer Kitazeit war  nun ein Besuch in der „Gläsernen Molkerei“ in dem kleinen Dorf Münchehofe. Die Fahrt hin und zurück, knapp drei Stunden mit den öffentlichen Verkehrsmitteln war schon ein Abenteuer, das die Kinder hervorragend bewältigten und wofür sie mit einer sehr interessanten Zeit auf dem „Lande“ belohnt wurden.

Erst erfuhren sie alles über die Produktion von Trinkmilch, Butter und Käse, schauten sich die vollautomatischen Fertigungsstrecken an, staunten über den Roboter, der wie von Zauberhand geleitet, die großen runden Käse in Reifekammern verteilte. Das alles passierte hinter großen Glaswänden, an deren Scheiben die Kinder ihre Näschen platt drückten.

Dann ging es an‘s Verkosten. Es gab frische Milch, aber auch Käse – echten Biokäse, der aus Kuhmilch und auf der Futtergrundlage von Heu produziert wird.

Die freundlichen Mitarbeiter beantworteten alle Fragen und überzeugten alle davon, dass aus Sahne per Hand tatsächlich Butter gewonnen werden kann, nämlich durch Schütteln. Letzteres taten die Kinder dann gleich mit viel Freude und einer großen Portion Ehrgeiz, d.h. sie schüttelten und schüttelten ihre kleinen Schraubgläschen mit Sahne. Wenn auch ganz schön anstrengend, das Ergebnis konnte sich sehen lassen und die kleinen Weißbrothappen mit selbst geschlagener Butter schmeckten vorzüglich.

Der Wunsch nach Kühen zum „Anfassen“ war nur kurz laut gedacht worden und schon befand sich die ganze Gruppe auf dem Weg zur Weide. Die Kinder beäugten gar nicht ängstlich das Oberhaupt der Herde, den großen Bullen, der Respekt gebietend herbeilief und freuten sich sehr über die „muhenden“ Kühe, die ebenso wie sie selbst neugierig am Zaun standen.

Der wirklich ausgefüllte Tag ging erst gegen 18 Uhr zu Ende. Die Mitarbeiter des supermodernen Milchverarbeitungsbetriebes waren von den Berliner Kindern aus beeindruckt, denn auf die Fragen, was aus Milch hergestellt wird, und wofür man Gras und Heu braucht, antworteten die Kinder ohne lange zu zögern richtig. Von der Lila-Kuh war nicht einmal die Rede.


Text und Foto: Sabine Schwarz und Olga Günther, Nachbarschaftshelferinnen